top of page

Ich bin Lotta !

  • Ergotherapeutin & Buchhändlerin mit ADHS und dem Drang, die Welt zu einem kreativeren und verständnisvolleren Ort zu machen.
     

  • Gründerin der selbst.wenn-Community,
    dem virtuelle Safe Space für kreative neurodivergente Menschen, die sich gerne vielseitig kreativ austoben.

Wer ist diese Lotta?

Ich bin ein kreativer Freigeist mit zu vielen Hobbys und einem starken Kommunikationsbedürfnis.

 
Mein Lebenslauf ist weniger eine gerade Strecke, als vielmehr eine Berg- und Talfahrt mit Schleifen und Kurven. Lange Zeit habe ich mich falsch und nicht dazugehörig gefühlt, bis ich meine ADHS-Diagnose bekommen habe und mich selbst noch einmal ganz neu kennengelernt habe. 

Durch meine Diagnose und meinen Lebensweg konnte ich endlich mein Warum im Leben finden.

Mein Warum

Anderen Menschen spüren zu lassen, dass sie nicht falsch sind, weil sie anders sind als das, was die Gesellschaft von uns erwartet.  Neurodivergente Menschen denken, fühlen, handeln, sprechen, leben und arbeiten anders als neurotypische Menschen. Wir sind nicht gemacht für die Leistungsgesellschaft, in der wir heute leben. 

Mein Ziel ist es, einen virtuellen Ort zu erschaffen, an dem sich kreative neurodivergente Menschen treffen, austauschen und gegenseitig unterstützen können. Daher habe ich die selbst.wenn-Community gegründet. 

Und auch wenn mein Fokus auf neurodivergenten Menschen liegt, geht es hier im Kern um Menschlichkeit, Kreativität und Räume ohne Druck.

Mein Irrweg durchs Leben

2009 - 2015

2015 - 2017

2017 - 2019

2020 - 2025

2026

Das Abitur in der Tasche und nun?

Nach meinem Abi habe ich mir für die Ausbildung zur Ergotherapeutin entschieden und anders als beim Abitur, habe ich meine Ausbildung mit Bestnoten abgeschnitten, was daran lag, dass es lernen wollte. Anschließend habe ich für ein paar Monate in einer Praxis gearbeitet, bevor ich nach Bremen gezogen bin und dort für zweieinhalb Jahre als Ergotherapeutin in einem Altenheim gearbeitet habe. 

Der erste mutige Schritt

Ich hatte nicht viele Freunde in Bremen und vergrub mich in meinen geliebten Büchern. Da ich, wie bereits erwähnt, ein starkes Kommunikationsbedürfnis habe, begann ich, meine Gedanken zu gelesenen Büchern im Internet zu teilen.


Mein Blog „Lottas Bücher“ wurde schnell erfolgreich, und ich durfte Interviews mit Autor:innen wie Sebastian Fitzek, Cody McFadyen, Jussi Adler-Olsen und Jojo Moyes führen.

im Sommer 2015 habe ich bei Thalia in Bremen meine Ausbildung zur Buchhändlerin begonnen und nach zwei Jahren, erneut mit Bestnoten, abgeschlossen.

Der Zusammenbruch

Nach meiner Ausbildung zog ich nach Augsburg und arbeitete zunächst wieder als Ergotherapeutin. Nicht, weil ich wollte, sondern weil ich – vermeintlich – keine Wahl hatte.


Ich arbeitete, bis es nicht mehr ging. Krankschreibungen häuften sich, und ich spürte, dass es so nicht weitergeht. Ich ließ mich kündigen.

2018 kam der Tiefpunkt.


Doch es dauerte noch ein halbes Jahr, in dem ich als Filialleitung eine Schließungsfiliale von Weltbild übernahm, bevor ich mich für zwölf Wochen zur Behandlung in die Psychiatrie begab.

 

Diagnose: schwere rezidivierende Depression.
Noch in der Psychiatrie erstellte ich meinen Instagram-Account @watercolotta.

Der Neustart

Ende 2019 habe ich meine neue Arbeit in der Universitätsbibliothek in Augsburg angefangen. Ein absoluter Traumjob und der beste Arbeitgeber, den ich bis dahin hatte.

2020 kam Corona. Ich war bezahlt zu Hause, ohne arbeiten zu können. Also habe ich mich kreativ mit Aquarellfarben ausgetobt und meine Werke auf Instagram geteilt.

Irgendwann kam die erste Nachfrage, ob ich nicht mal zeigen könnte, wie ich das mache. Aus Spaß wurde im April 2021 ein offiziell angemeldetes Kleingewerbe. Gott war ich stolz.

Im November 2022 kündigte ich meine unbefristete Stelle im öffentlichen Dienst. Ich habe gespürt, dass ich meine reguläre Arbeitsstelle und mein wachsendes Unternehmen nicht mehr unter einen Hut bekomme. Ich war gestresst, ausgelaugt und hatte keinen Spaß mehr.

Im Februar 2023 wurde mein Buch „Watercolor Wonderland“ im EMF Verlag veröffentlicht. Ein Meilenstein und Wendepunkt. Denn ich konnte das, was ich versucht habe aufzubauen, nicht halten.

Damals fühlte es sich an, als würde ich scheitern.

Heute weiß ich, dass es Überforderung war.

2024 erhielt ich von meinem Psychiater die Diagnose ADHS und begann, mein Leben neu zu denken und auch neu zu verstehen.

Doch erst 2025 verabschiedete ich mich von watercolorlotta.

Mein Warum gefunden

Ich wusste, dass ich mich nicht wieder anstellen lassen kann. Ein Angestelltenverhältnis würde mich zurück in den Krankenstand treiben.


Ich wollte mein Leben nicht mehr fremdbestimmt leben und wusste gleichzeitig, dass ich kreativ tätig bleiben möchte – aber mit einer anderen Herangehensweise.

Ich wollte nicht nur malen. Ich wollte auch im psychosozialen Bereich für Menschen da sein. Ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind und nichts leisten müssen, um wertvoll zu sein.

Das war die Geburtsstunde von selbst.wenn.
Am 01.01.2026 eröffnete ich die selbst.wenn-Community über die Plattform Bryght. Seitdem erlebe ich jeden Tag den Kontakt, die Kreativität und die Wertschätzung dieser Gruppe als großes Geschenk. Nie zuvor wusste ich so klar, was ich tue, was mir wichtig ist und was meine Mission ist.

Ich richte mich nicht mehr danach, was andere machen oder was man machen sollte. Ich gehe meinen eigenen Weg – und freue mich, wenn du mich dabei begleitest.

Das ist der Weg, der mich hierher geführt hat.
Heute arbeite ich bewusster, langsamer und näher an den Menschen, für die selbst.wenn gedacht ist.

bottom of page